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Die BrunnBachKresse GmbH (BBK) wurde im August 2018 gegründet. Sie hilft die von der Trägerschaft formulierten drei Ziele umzusetzen:

 

Erhaltung der über hundert jährigen und weit über die Landesgrenzen hinaus einzigartigen Brunnenkresseproduktion als Kulturerbe
 

Erhaltung und Förderung der aussergewöhnlichen Naturwerte im Naturschutzgebiet Brunnmatte – Mumenthaler Weiher
 

Eigenwirtschaftliche Bewirtschaftung des Betriebs mit seinem Lebensraummosaik als Zusammenspiel von Landwirtschaft und Naturschutz

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Wir sind stolz, als Betriebsleiterfamilie  diesen traditionsreichen Betrieb weiterzuführen und zu dem 11.5 ha grossen Areal Sorge tragen zu dürfen. Bettina Springer als Agronomin und Landwirtin leitet den Betrieb, zusammen mit ihrem Partner Daniel Nussbaumer, Mittelstufen Lehrer und Schulleiter. Ab Januar 2019 wohnen wir mit den beiden Töchtern auf dem Betriebsareal.

 

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Vor mehr als 110 Jahren, 1905, begann der Grossvater von Mathias Motzet in Wynau mit dem Anbau der Brunnenkresse. Grossvater Motzet, ein Gärtner, war aus Deutschland eingewandert. Er stammte aus der Region um Erfurt in Thüringen, wo bereits seit dem 17. Jahrhundert Brunnenkresse angebaut wurde. In der Brunnmatt – neben den Roggwiler Wässermatten, die vom regelmässig überschwemmenden Bach Langete gespiesen wurden – fand er die richtigen Bedingungen, um die Pflanze auch in der Schweiz zu kultivieren.

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Denn hier hat es, was die Brunnenkresse in erster Linie braucht: viel sauberes Wasser. Jedes der Becken für den Kresseanbau wurde anfangs des letzten Jahrhunderts so angelegt, dass es stets von frischem Quellwasser durchströmt wird. 1977, nach dem Tod seines Vaters, führte Mathias Motzet-Stauffer zusammen mit seiner Frau Ingrid den Brunnenkresse Betrieb während über 40 Jahren weiter.